Hilft EMDR bei Depressionen?

EMDR ist ein Therapieverfahren, dass ursprünglich für die Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) entwickelt wurde. Mittlerweile findet die EMDR-Therapie auch bei anderen Erkrankungen wie Depressionen oder Ängsten Anwendung.

Studien belegen, dass viele psychische Probleme auf frühere belastende Lebensereignisse zurückzuführen sind oder stark von diesen beeinflusst werden. Auch wenn die Belastung nicht die Kriterien für ein großes Trauma erfüllt, können sie zu Symptomen einer PTBS führen.  Offenbar besteht auch ein Zusammenhang von frühen belastenden Ereignissen und Depressionen. Belastende Kindheitserlebnisse sind laut DSM-5 (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen) ein Risikofaktor für Depressionen.

EMDR (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen) nach Francine Shapiro ist eine Therapiemethode, mit der solche belastenden Lebensereignisse verarbeitet werden können. In der Therapie werden Augenbewegungen oder andere Reize wie Geräusche oder Klopfbewegungen genutzt, während sich der / die KlientIn das belastende Ereignis vorstellt. Damit verbundene negative Emotionen, Gedanken und körperliche Reaktionen, die durch das belastende Ereignis entstanden sind, werden dabei neu verarbeitet und die gespeicherten Erinnerungen aufgearbeitet. Die mentale Belastung kann deutlich reduziert oder aufgelöst werden.


Als Heilpraktikerin für Psychotherapie behandle ich unter anderem leichte und mittelgradige Depressionen und setze dabei neben der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (SFBT), Achtsamkeitstechniken und Genusstherapie auch EMDR ein, wenn der Depression belastende Ereignisse zugrunde liegen.

Mehr zur EMDR-Therapie erfahren Sie hier: www.psychotherapie-utz.de